Blick vom Jentower

Vor geraumer Zeit waren wir auf der Aussichtsplattform des Jentower. Man zahlt 2,50/ermäßigt und 3,50 Euro als Erwachsener und dann geht es mit dem Fahrstuhl aufwärts in die 27. Etage einmal umsteigen und schon kann man diesen wunderbaren Ausblick geniesen:

 

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Wir haben aber auch einen tollen Herbst! Genießt es bald beginnt der Weihnachtsmarkt, da ist die Stadt auch schön!

Gisbert zu Knypshausen – Liederfrühling Jena

 

Besonders schön ist es, wenn man zum Konzert geht, einen richtigen Ultrafan dabei hat, der sogar noch gerne (Konzert)Berichte schreibt, DANKE an Katja für diesen Text  (man beachte das Konzertkartenbild mit Autogramm (!) :

Am 3. Mai gab es in der Jenaer Friedenskirche ein Konzert der besonderen Art: Im Rahmen des Jenaer Liederfrühlings gab sich Gisbert zu Knyphausen die Ehre. Für viele der Höhepunkt der Konzertreihe, die von der „Offenen Kirche“, der Kulturkirche Löbstedt und der Berggaststätte Fuchsturm organisiert wird.
Die Kirche war rappelvoll – und was besonders schön anzumerken ist: Gisbert zu Knyphausen zog eine bunte Mischung von Männern und Frauen jeglichen Alters an: Da saßen Zwanzigjährige neben Mitdreißigern und graumelierten Damen und Herren. Erfreulicherweise wurden nur wenige Smartphones gezückt, und wenn, dann oft nur für ein schnelles Foto. Ansonsten wurde einfach das Konzert genossen.

Zurecht, denn es war großartig!

Schon beim Eröffnungslied, dem wunderbaren „Kräne“, konnte man spüren, welchen Sog Knyphausen mit seiner Akustikgitarre ausübte. Begleitet wurde er lediglich vom Norweger Karl Ivar Reseth, der mit seinem Vibraphon für eine einzigartige Akustik sorgte. Da haben sich zwei gefunden! Das stimmungsvolle Ambiente der Friedenskirche tat sein Übriges.

Gisbert zu Knyphausen spielte viele Klassiker seiner 2008 und 2009 erschienenen Alben: Nachdenkliche Lieder wie „Seltsames Licht“ oder „Dreh dich nicht um“ wechselten sich ab mit Krachern wie „Sommertag“
und „Flugangst“. „Es ist still auf dem Rastplatz Krachgarten“, „Hurra, hurra, so nicht!“ oder “Neues Jahr“ – aber auch Kid-Kopphausen-Songs („Haus voller Lerchen“ und natürlich auch „Das Leichteste der Welt“) wurden ebenso gespielt. Und je später der Abend wurde, desto mehr gab der Wahlberliner auch die Songs seines aktuellen Albums zum besten. Sieben lange Jahre mussten die Fans drauf warten. Im vergangenen Oktober wurde „Das Licht dieser Welt“ veröffentlicht. Gerade live vorgetragen entfalteten diese neuen Lieder eine ungeheure Wucht, der man sich nur schwer entziehen konnte.

Ob „Kommen und Gehen“, „Dich zu lieben ist so einfach“, „Sonnige
Grüße aus Kao Lak, Thailand“ oder „Stadt, Land, Flucht“ – auch hier sorgte Gisbert für eine gelungene Abwechslung von nachdenklichen und optimistischen Songs.
Das Publikum hielt den Atem an, träumte, lauschte den klugen und tiefgründigen Texten, lächelte, sang und wippte mit (es war ja ein Sitzkonzert), gab standing ovations.

Nach 90 wunderbaren Minuten und einer Zugabe verabschiedete sich Herr zu Knyphausen.

Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!

 

Holzmarkt

Endlich ist der Frühling da. Besonders schön für dieses Wochenende da der jährliche Holzmarkt in der Innenstadt stattfand. Alles aus Holz. Man konnte staunen und schauen, probieren und natürlich kaufen – von der Gartenbank über Kunstwerke, Knöpfe bis zum Kochlöffel war alles dabei.

Bestes Wetter lockte natürlich viele Besucher an, es wurde viel gezeigt und erklärt, natürlich gab es auch genügend zu Essen & Getränke!

Der jährliche Holzmarkt ist wirklich immer für einen Besuch zu empfehlen, auch wenn man gar nichts kaufen will, irgendwas wandert wohl immer mit nach Hause, weil es diese Vielfalt sonst selten auf einmal gibt.

Anbei ein paar Fotos, aber es sind wirklich nur klitzekleine Ausschnitte, sonst hätte man 1000 Fotos knipsen müssen um überhaupt einen Überblick zu erhalten.

Hier zu sehen, die Stadtkirche mit Vordergrund der Stand des Verbandes der Schnittholz und Holzwarenindustrie e.V., hier konnte man zB Pfundsägen: Wer sägt am genauesten 1 Pfund (500g) Holzstück ab.

Hier zu sehen, am Holzmarkt (ja in Jena gibt es auch einen Platz der so heißt) die Baummarder, diese klettern in die Bäume und sägen Äste ab, wo eine Leiter nicht mehr hinkommt:

hier noch eine klitzekleine Impressionen von den vielen vielen Verkaufsständen und mittelalterlicher Drechselei (ohne Strom!)

und von der Kettensägenschnitzerei

Das solls erstmal gewesen sein, obwohl man noch soviel dazu schreiben könnte. Bis die Tage!

April

Ostern ist fast vorbei. Heute am Montag war das Wetter besser als erhofft. Zeit für einen kleinen Osterspaziergang durch Jena-Ost, es gibt immer was zu entdecken.  Schön läuft es sich am Camsdorfer Ufer entlang und an der Grünen Tanne gab es schon ein Freilufteis 😀

Hallo Welt! Hallo Jena!

Ein neuer Monat passt gut zu einem Anfang. Hiermit fange ich mal an, ein neuer Blog in und um Jena. Mal sehen wohin die Reise geht. Alles steht auf Anfang. Mir fehlt bisher so ein feiner kleiner Stadtblog um und über Jena, nix großer Aufregendes, sondern immer mal was Neues was einem so ins Auge sticht, wenn man hier lebt. Es bleibt spannend!